Monologstück von Duncan Macmillan, Jonny Donahoe

künstlerische Leitung: Gineke Pranger, gespielt an der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH

“Ich habe eine Liste gemacht. Mit alldem, was an der Welt schön ist. Allem, wofür es sich zu leben lohnt.”

Wie spricht man über das, worüber es einem zu sprechen am schwersten fällt? In All das Schöne, kommt eine Geschichte wie in Puzzlestücken zusammen: “Ganz so einfach ist es doch nicht”, ist ein Satz der auf der Probe immer wieder gesagt wurde. “Was steckt da noch dahinter?”, fragen sich die Regisseurin Gineke Pranger und ich. Denn wie alle Biografien ist auch die, die in All das Schöne zum Leben erweckt wird reichhaltig und voller Widersprüche und Überraschungen. Das Erzählen ist ein Fallen und Wiederaufstehen, eine mutige Suche nach den richtigen Worten und nach Gemeinschaft.

Die Regisseurin Gineke Pranger findet All das Schöne aktuell besonders relevant: “Es ist so wichtig, sich Zeit zu nehmen und Menschen zuzuhören, die über ihr Leben erzählen. Egal, was darin passiert ist, man findet immer Themen, an die man anknüpfen kann. Erzählen und Zuhören ist Empathie in action!”

Die Produktion ist auch eine sehr persönliche Arbeit für mich, u.a. weil ich ins Nachdenken gekommen bin darüber, welche Dinge das Leben für mich lebenswert machen. Einige dieser Dinge wurden ins Stück eingebaut.

– Gedanken von Regisseurin Gineke Pranger und mir

von 01/2025 bis 05/2025

Probenfoto von Dirk Rückschloß (2025)